„Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!“

(Brief an die Galater 5:1 Elberfelderübersetzung)

„Stand fast therefore in the liberty by which Christ has made us free, and do not be entangled again with a yoke of bondage.“

(Galatians 5:1 NKJV)

Glaubensimpuls

Heute hatten wir in der Gemeinde im Brief des Paulus an die Galater im Kapitel 5 u.a. gelesen: „Wenn ihr aber durch den Geist geleitet [oder geführt] werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.“(Galater 5:18 nach Elberfelderübersetzung und diese Einfügung [ ] stammt aus einer anderen Übersetzung). Dieser Vers hat auch mit unserem Vers des Tages zu tun. Denn das Gesetz, wenn man es mal in der Gesamtheit im Alten Testament liest, ist doch auch eine Belastung bzw. eine Art der Sklaverei. Wie viele Rituale, Traditionen, Handlungen mussten die Juden früher beachten und täglich tun. Es ist eine Vielzahl. Wie froh können wir sein, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz und dem Fluch sind, sondern Christus hat uns frei gemacht, denn Er hat alles in Allem vollbracht und durch den Glauben sind wir gerecht und nicht mehr unter dem Gesetz, da Christus in uns alles bereits vollbracht hat. Natürlich ist in unserem täglichen Erleben noch, wie man so schön sagt „Luft nach oben“, doch dafür haben wir auch die Gnade, das Blut und die Vergebung und immer wieder einen Weg hin zur wahren Freiheit. Doch wodurch genau, oder wie? Die Antwort finden wir in dem Vers der oben zitiert ist. Indem wir uns vom Geist leiten oder führen lassen, denn die Bibel sagt auch im zweiten Brief des Paulus an die Geschwister in Korinth „Der Herr aber ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.“ (2. Korinther 3:17 nach Elberfelderübersetzung) Also, der Geist ist das „Mittel“ sozusagen um in die Freiheit hineinzukommen. Dies spricht Paulus über die Juden und sagt dass ihnen noch immer eine Decke vor den Augen die Sicht, wahrscheinlich auf Christus gemeint, liegt und „gefangen“ sind im Halten des Gesetzes. Während der heutigen Predigt kam mir ein Bild vor Augen, nämlich vom „Herrchen/Frauchen“ und ihrem Hund an der Leine. Sie sind es die den Hund führen und leiten, aber auch mal die Leine länger lassen oder auch mal kurz nehmen um den Hund z.B. zu beschützen vor Gefahren. So ähnlich kam mir ist es mit Jesus, an den wir für die Ewigkeit gebunden sind und die Bibel sagt auch im Johannesevangelium „und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.“ (Johannesevangelium 10:28 nach Elberfelderübersetzung)

Ein mögliches Gebet: Herr Jesus Christus, ich bitte um Gnade dass ich in der Freiheit zu der du mich berufen hast bleibe durch die Kraft des Heiligen Geistes. Führe und leite mich in der kommenden Woche in meinen Gedanken, Impulsen und durch dein Wort so dass ich die Freiheit des Geistes nicht leichtfertig missverstehe und sie zum Anlass wird für Dinge die dir nicht gefallen. Bewahre mich darin durch deine große Gnade und Barmherzigkeit, Amen!

Wer wir sind

Wir sind Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen, religiösen Hintergründen und Nationalitäten. Was uns verbindet ist der Glaube an Jesus Christus und an Gottes Wort, die Bibel. An Jesus zu glauben heißt für uns, dass wir ihn als unseren persönlichen Herrn und Retter angenommen haben. Dies schließt ein, dass er für die Vergebung unserer Sünden am Kreuz gestorben, auferstanden und nun Herr über alles ist. Jesus Christus hat uns verändert und ist zum Mittelpunkt unseres Lebens geworden. Ihn wollen wir immer mehr kennenlernen und lieben.

Alle, die an Jesus Christus glauben, gehören zu seiner Gemeinde. Einige von uns sind in einer der großen Kirchen oder anderen christlichen Gruppen aufgewachsen. Da wir es für den Willen Gottes halten, dass alle Gläubigen an ihrem Wohnort sich in Einheit versammeln sollten, haben wir unsere unterschiedlichen Hintergründe verlassen, um in aller Einfachheit als Gemeinde in Ulm zusammenzukommen.

Ein Zeugnis

Gottes Liebe führte mich wieder zurück „nach Hause“